Suche starten
 

HomeParentMagazinParentVisionen/PremierenParentTesla Roadster: Sportwagen mit Batterie-Power

2006 hat die UNESCO als Jahr des Nikola Tesla erklärt und würdigt damit den 150. Geburtstag des nach den USA ausgewanderten Serben, der auf dem Gebiet der Elektrotechnik nicht weniger als 700 Patente erworben hatte. Ebenfalls eine Reminiszenz an Tesla ist der Name des 2003 in San Carlos im Silicon Valley von Kalifornien gegründeten Elektro-Sportwagenherstellers Tesla Motors. Firmengründer Martin Eberhard hatte sich vor ein paar Jahren unheimlich geärgert, dass er in den Staaten klein flottes Auto fand, das mit einer Gallone Sprit 25 Meilen zurücklegt – kein Problem für europäische Normen, wie man weiß. So kam er auf die Idee, ein Elektroauto zu entwickeln, das relativ schnell aufladbar ist. Außerdem sehen Eberhard und sein Mitstreiter Marc Tarpening in ihrem Projekt einen wichtigen, in Amerika noch völlig verkannten Umwelt-Aspekt. Das fanden die Google-Mitbegründer Larry Page und Sergey Brin derart Klasse, dass sie mit 40 Millionen Dollar in die neue Firma einstiegen. Andere fortschrittliche Silicon-Valley-Hirne engagierten sich ebenfalls. Mit dieser finanziellen Power wurde ein Elektro-Sportwagen auf die Räder gestellt, der derzeit konkurrenzlos ist. Die Premiere erfolgte am 19. Juli 2006, also nur wenige Tage nach Teslas Geburtstag.

Der kleine von fast 7000 Lithium-Zellen ( die rund 500 Kilo wiegen ) gespeiste kleine Rotationsmotor mit einem Durchmesser von nur 25 Zentimetern überträgt seine 251 PS direkt auf die Hinterachse. Er dreht in einem effizienten Bereich von 2.000 bis 11.000 Touren. Eine gigantische Leistungsausbeute! Auch die Beschleunigung von 4,1 Sekunden auf Tempo 100 kann sich sehen lassen. Diese ist nur durch extreme Leichtbauweise zur Kompensierung des Batterie-Gewichtes möglich. Und da lag das Layout des Fahrzeugs genau in den richtigen Händen, nämlich bei der Design-Abteilung von Lotus. Wie ein Lotus sieht er deshalb aus, der Tesla Roadster, nur noch etwas schöner, da der Linienfluss weniger unterbrochen wird.

Die Reichweite von 400 Kilometern mit einer Batterie-Aufladung – dann muss der Tesla etwa dreieinhalb Stunden an die Steckdose – ist für ein Elektromobil durchaus passabel. Der Tesla verfügt über zwei Vorwärtsgänge und einen Rückwärtsgang. Wie bei Elektromobilen üblich, entfällt die Kupplung. Aufgrund der relativ kurzen Übersetzung fällt die Höchstgeschwindigkeit mit 210 bis 215 km/h relativ niedrig aus. Ansonsten bietet der Tesla Sportwagenspaß pur – und der fängt schon im Cockpit an.

autogericke.de / 25. Juli 2006
artikel%20weiterempfehlen

  Jetzt kommentieren

  Jetzt Userbilder zum Thema hochladen
Quicklinks

User Login
Benutzername
Passwort

eingeloggt bleiben

Sportwagen-Datenbank Lexikon
Hersteller
Debüt
Modell
Sportwagen anzeigen | Auto anzeigen
Aston Martin DB9 Coupé
Aston Martin DB9 Coupé im Sportwagen - Lexikon - Datenbank

Ferrari Vermietung, Ferrari mieten und selber fahren
Detroit 2010 Girls in der autogericke.de Bildershow
Detroit 2010 Girls
Detroit 2010 Girls in der autogericke.de Bildershow

Topten
Beschleunigung (0-200 km/h)
1.Bugatti EB 16.4 Veyron
2.Gumpert Apollo
3.Saleen S7 Twin Turbo
 
Weitere Werte...

Newsletter
Name
E-Mail
Newsletter Abonnieren





Anzeige





Sportwagen Datenbank Automarkt F1Total.com - Formel 1