Suche starten
 

HomeParentMagazinParentVeredlerParentGeiger macht der Corvette Druck

Die aktuelle Corvette ist in Sachen Leistung wahrlich kein Schmalhans. Trotzdem macht ihr Tuner Geiger mit einem Kompressor Druck.

Corvette C6 – ein Sportwagen nach urigster amerikanischer Art: Zwei Ventile pro Zylinder, sechs Liter Hubraum und natürlich acht in V-Form angeordnete Zylinder. Das Ergebnis: 404 PS und ein maximales Drehmoment von 546 Newtonmetern. Nach landläufiger Meinung sollte das eigentlich ausreichen. Doch was interessiert Geiger die Ansicht der Allgemeinheit? Und so hilft der Münchner US-Car-Importeur und Tuner dem amerikanischen Sportwagen schlechthin mit einem Kompressor auf die Sprünge. Der Name des Boliden: „Geiger SC 524 Kompressor“.

Nach der Leistungskur hat der Ami-Sportler sogar mehr zu bieten als die ab Werk heißgemachte Z06, ihres Zeichens stärkste Corvette aller Zeiten. Nun galoppieren dank Zwangsbeatmung 524 Pferdchen unter der endlos langen Motorhaube. Doch allein mit dem Eaton-Schraubenkompressor ist es nicht getan. Zusätzlich setzt Geiger den V8 mit einem effizienteren Ansaugsystem samt zweier Sportluftfilter, einer speziellen Drosselklappeneinheit und einer neu programmierten Motorelektronik unter Druck. Den serienmäßigen Auspuff tauscht der Tuner gegen eine Hochleistungsanlage aus Edelstahl aus. Hinzu kommen Metallkatalysatoren und ein Fächerkrümmer aus Edelstahl. Entlüftungsöffnungen in der Motorhaube optimieren nicht nur die Optik, sondern auch den Luftdurchsatz im Motorraum.

Mehr Power als die Z06

Lohn der Mühen sind nicht nur besagte 524 PS, sondern auch 637 Newtonmeter maximales Drehmoment. Die Corvette Z06 als werksgetunte Referenz hat ebenfalls 637 Newtonmeter sowie 512 PS zu bieten – allerdings ohne Aufladung. Die Fahrleistungen bewegen sich ebenfalls fasst auf demselben Niveau: Die Geiger-Corvette sprintet in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht maximal 325 Sachen. Die Z06 ist mit 3,9 Sekunden bzw. 320 Sachen nur unwesentlich langsamer.

Wem das alles zu stark und zu schnell ist, der kann sich auch für die schwächere Variante entscheiden. Der „Geiger SC 493“ kommt nur in den Genuss des Kompressors. Auf die weiteren Umbaumaßnahmen verzichtet Geiger bei diesem Modell. Ein Schwächling ist allerdings auch dieses Modell nicht: 493 PS sind immer noch eine klare Ansage.

Um die Betrachter auf die gesteigerte Potenz aufmerksam zu machen, hält Geiger ein komplettes Aerodynamikpaket parat. Den Serienstoßfänger tauscht der Münchner Tuner gegen eine sportlichere Frontschürze samt -spoiler aus. Deren riesiger ovaler Lufteinlass sieht nicht nur martialisch aus, sondern versorgt auch Kompressor sowie Wasser-, Öl- und Klimakühler mit der dringend benötigten Frischluft. Den gleichen Job verrichten die seitlichen Öffnungen für die Bremsen. Zudem hat Geiger Schwellerecken im Angebot, die auf Wunsch auch die hinteren Bremsen belüften. Das Corvette-Hinterteil gestaltet der Tuner mit einer Heckschürze um, in die neben einem Diffusor auch eine Abrisskante eingearbeitet ist.

20-Zöller für die Vette

„Bigger is better“ – ein Motto, das natürlich auch für die Corvette gilt. So kommen vorne wie hinten 20-Zoll-Chromfelgen zum Einsatz. Reifen der Dimension 255/30 ZR 20 (vorne) und 305/25 ZR 20 (hinten) stellen den Kontakt zur Fahrbahn her.
Kaum zu glauben, aber serienmäßig verfügt die Corvette an der Hinterachse über Querblattfedern – Geländewagen- oder LKW-Technik bei einem 400 PS-Sportwagen. Da tut Fahrwerkstuning Not. Das Geiger-Einstiegsangebot hier sind Tieferlegungsfedern, welche die C6-Karosse um rund 30 Millimeter näher an den Asphalt rücken. Eine aufwendigere Variante ist das Federbein-Sportfahrwerk, das für ein noch besseres Handling mit Sportstabilisatoren ergänzt werden kann.

„Bigger is better“ – auch bei den Bremsen
Nichts zu meckern gibt es über die ab Werk verbauten Bremsen der Corvette. Doch im Sinne der Sicherheit kann auch hier eine Optimierung nicht schaden. Für die Vorderachse bieten die Münchner innenbelüftete und gelochte Bremsscheiben im Format 355 x 32 Millimeter an, in die sich Vierkolben-Aluminium-Festsättel verbeißen. Die hinteren Scheiben sind mit einem Durchmesser von 345 Millimetern nur unwesentlich kleiner. Auch hier packen Vierkolben-Festsättel aus Aluminium ordentlich zu.

Auch für den im Serienzustand eher biederen Corvette-Innenraum hat Geiger einige Accessoires in petto. Das Angebot reicht von Carbon-Applikationen für Armaturenbrett, Mittelkonsole und Türverkleidungen bis zur Volllederausstattung in allen Farben und Designs.

Preise (Auszug):
Motortuning SC 524: 23.371 Euro
Motortuning SC 493: 17.366 Euro
Radsatz: 6.999 Euro
Bremsanlage: 7.770 Euro

www.motorvision.de

artikel%20weiterempfehlen

  Jetzt kommentieren

  Jetzt Userbilder zum Thema hochladen
Quicklinks

User Login
Benutzername
Passwort

eingeloggt bleiben

Sportwagen-Datenbank Lexikon
Hersteller
Debüt
Modell
Sportwagen anzeigen | Auto anzeigen
BMW Z3 M Roadster
BMW Z3 M Roadster im Sportwagen - Lexikon - Datenbank

Ferrari Vermietung, Ferrari mieten und selber fahren
Detroit 2010 Girls in der autogericke.de Bildershow
Detroit 2010 Girls
Detroit 2010 Girls in der autogericke.de Bildershow

Topten
Höchstgeschwindigkeit
1.SSC Ultimate Aero TT
2.Bugatti EB 16.4 Veyron
3.Lotec Sirius
 
Weitere Werte...

Newsletter
Name
E-Mail
Newsletter Abonnieren





Anzeige





Sportwagen Datenbank Automarkt F1Total.com - Formel 1