Suche starten
 

HomeParentMagazinParentSportwagen-DatenbankParentMercedes-Benz 300 S Roadster
Mercedes-Benz 300 S Roadster
Debüt 1951
Technische Details
Hersteller Mercedes-Benz
Baureihe 300S
Typ 300 S Roadster
Bauzeit 1951 - 1958
Baujahr 1953
Motor 6 Zylinder Reihenmotor
Hubraum 2996 cm³
Bohrung/Hub 85 / 88 mm
Leistung 150 PS / 110 KW
Gewicht 1760 kg
Leistungsgewicht 11.73 kg / PS
Vmax175 kmh





Redaktionsservice
Sie möchten diesen Artikel verwenden?

redaktionsservice.pdf (84 KB)
Mercedes-Benz 300 S Roadster
Bei der Frankfurter IAA 1951 stand er gleichsam auf der Wasserscheide zwischen gestern und morgen. Alles andere als ein Interimsmodell, zeichnete sich der Mercedes-Benz 300, bald volkstümlich-stolz der "Dreihunderter" genannt, dennoch aus durch ein höchst eigenständiges Profil und wurde als Dienstfahrzeug Konrad Adenauers zum Symbol der aufblühenden Bonner Republik.

Seine gelassenen Linien ließen bereits künftiges Ponton-Einerlei anklingen. Aber noch ruhte sein Aufbau auf einem separaten x-förmigen Ovalrohrrahmen, in dem jedoch eine Aufhängung vom Feinsten installiert war, mit doppelten Querlenkern und Schraubenfedern vorn und einer Zweigelenk-Pendelachse hinten mit doppelten Schraubenfedern. Zusätzliche Drehstäbe für jedes Rad sollten höheren Zuladungen begegnen. Sie waren elektrisch aktivierbar vom Fahrersitz aus, auf welchem dem Charakter des Wagens entsprechend häufig ein Chauffeur Platz genommen hatte.

Sein langhubiger Reihensechszylinder mit stark prestigehaltigen 2996 cm³ und einer obenliegenden Nockenwelle wurde von zwei Vergasern gespeist und hatte – Premiere bei Daimler-Benz – eine 12-Volt-Lichtmaschine. Mit seinen 115 PS war die gewichtige Limousine, der von Anbeginn an ein fünfsitziges Cabriolet zur Seite gestellt wurde, durchaus behende: Bei Bedarf und in Eile hielt der ungeduldige Kanzler seinen Fahrer schon mal an, ihre Spitze von 160 km/h auch tatsächlich auszureizen. In drei Ausbaustufen, ab 1955 (300c) mit einer Eingelenk-Pendelachse, ab 1957 (300d) mit einer Einspritzung von Bosch, wuchs die Leistung auf 160 PS.

Auf dem Pariser Salon im Oktober 1951 gesellte sich dem staatstragenden Glied der Familie der Sportler 300 S hinzu. Er war die Apotheose klassischen Autobaus vor der endgültigen Machtergreifung der Horizontalen und des rechten Winkels. In der schönen Dreieinigkeit Coupé, Cabriolet und Roadster wurde er bis 1958 in 760 Exemplaren unter eine wohlhabende Klientel gebracht. Die beiden offenen Versionen unterschieden sich nur wenig voneinander. Der Roadster hatte ein leichtes und zur Gänze versenkbares Verdeck, während beim Cabrio eine aufwendigere Konstruktion für üppige Wohnlichkeit sorgte. Alle fußten sie auf dem 300, dessen ursprünglicher Radstand von 3050 mm um 150 mm verkürzt, Verdichtung von 6,4 : 1 auf 7,8 : 1 erhöht, Gemischaufbereitung um einen Solex-Vergaser vermehrt und Leistung auf 150 PS angehoben worden waren. Schein und Sein befanden sich damit in vollem Einklang miteinander: Mit möglichen 176 km/h gehörte der Mercedes 300 S zu den Schnellsten im ganzen Land.

Dennoch und trotz aller Annäherung an Perfektion blieb der Fortschritt nicht stehen. Zusammen mit dem retuschierten 300c wurde auf der IAA 1955 der 300 Sc eingeführt, wie jener ausgestattet mit einer Eingelenk-Pendelachse mit tiefliegendem Schwerpunkt. Die Verdichtung war ein weiteres Mal auf 8,55 : 1 gesteigert worden, und der seidig summende und 175 PS starke Sechszylinder wurde bereits alimentiert von einer Direkteinspritzung von Bosch, wie sie sich bei den Rennwagen der Marke bewährt hatte.

Nach außen hin erkennbar war der 300 S der zweiten Generation an Ausstellfensterchen, größeren Blinkleuchten, zwei mit Chromleisten verblendeten waagerechten Kühlschlitzen oberhalb der vorderen Kotflügel, dem Schriftzug "Einspritzmotor" am Kofferraumdeckel und verchromten Lochscheibenrädern. Nicht jede dieser Maßnahmen, vor allem das modische Mehr an Chromzierrat, kam seiner Attraktivität zupass. Überdies hatte seit 1954 der ein gutes Stück billigere 300 SL die Aufmerksamkeit und die Sympathien auf sich gezogen. Der alte König war noch nicht tot, da regierte schon der neue...
Community

  Jetzt kommentieren

  Jetzt Userbilder uploaden


Hier anmelden und eigene Bilder hochladen
Quicklinks

User Login
Benutzername
Passwort

eingeloggt bleiben

Sportwagen-Datenbank Lexikon
Hersteller
Debüt
Modell
Sportwagen anzeigen | Auto anzeigen
Triumph Stag
Triumph Stag im Sportwagen - Lexikon - Datenbank

Ferrari Vermietung, Ferrari mieten und selber fahren
Detroit 2010 Girls in der autogericke.de Bildershow
Detroit 2010 Girls
Detroit 2010 Girls in der autogericke.de Bildershow

Topten
Leistungsgewicht
1.SSC Ultimate Aero TT
2.Lotec Sirius
3.Koenigsegg CCR
 
Weitere Werte...

Newsletter
Name
E-Mail
Newsletter Abonnieren





Anzeige





Sportwagen Datenbank Automarkt F1Total.com - Formel 1