Bis zu 395 PS bei 925 Kilo Gewicht bringt der englische Kit-Car Murtaya auf die Straße, gut für einen Sprintwert von knapp drei Sekunden.
Im Herbst 2006entsprang dem großen Füllhorn britischer Klein- und Kleinstmanufakturen auf dem Sportwagensektor ein neuer Spross, der auch für die Eigenmontage geeignet ist. Adrenaline Motorsports in der Grafschaft Cornwall fand nach umfangreichen Testfahrten ihres jüngsten Produktes, dem Murtaya, in Brands Hatch mit True Concept Cars in Budel (Holland) auch gleich einen kontinentalen Importeur für den Kit-Car auf Subaru 4WD-Basis. Eine Markt- Ausweitung auf die USA und sogar Russland ist bis zum Frühjahr 2007 geplant. Das dreiköpfige Adrenaline-Direktorium hofft auf noch mehr Akzeptanz als für ihren bisherigen Minari Mark 2, den es auch als leichtgewichtigen RSR und als Rennfahrzeug gibt.
Der Subaru-Vierzylinder wird mit einem Turbo in ein Leistungsspektrum zwischen 150 und 395 PS - je nach Kundenwunsch – gebracht. Außerdem bieten die Briten ein manuelles 6-Gang-Schaltgetriebe an. Ein Monocoque aus Composite-Materialien und ein Spaceframe bilden die Basis des flachen Fahrzeugs mit ganz kurzen Karosserie-Überhängen. Motor und Vorderradaufhängung werden am Hilfsrahmen montiert, während Hinterradaufhängung und Getriebe direkt ans Monocoque angeflanscht werden müssen.
In der stärksten Version beschleunigt der 925 Kilo leichteMurtaya in knapp drei Sekunden auf 100 Stundenkilometer. Einen brauchbaren Wert für die Spitzengeschwindigkeit gibt es noch nicht, doch an dem Test-Wochenende in Brands Hatch – der Murtaya spulte mehr als 400 Meilen ab - sah so mancher Konkurrent alt aus.