Das Chassis bestand aus kastenförmigen Längsträgern und einer Kreuztraverse. Vorn fanden auf einer geräumigen Sitzbank drei, hinten zwei Personen bequem Platz. 1949 wurde der Alfa Romeo 6C 2500 erneut sublimiert. Man retuschierte die Aufhängung, das Getriebe und die Bremsen, verstärkte das Chassis, verfeinerte die Ausstattung und passte ein größeres Heckfenster ein.
Die Modellreihe umspannte den S (=Sport) mit 93 PS, den zwei- bis dreisitzigen SS (=Super Sport) mit 105 PS sowie, ab 1950, einen 2500 Gran Turismo, der den längeren Radstand des S mit der stärkeren Maschine des SS kombinierte.
1268 Sport, davon 680 Freccia d’oro und 397 Super Sport, trugen dazu bei, Alfa Romeo über die Nachkriegswirren hinwegzuhelfen. 1952 entstanden noch 35 Exemplare, 1953 schließlich 34. Eine kompaktere Rennversion, die gerade etwas mehr wog als die Hälfte der 1550 kg (trocken), welche die Standardausführung auf die Waage brachte, ermöglichte dem Mailänder Werk, seinen Rennerfolgen aus der Zeit vor 1940 weitere anzufügen. Mit schärferen Nockenwellen, größeren Ventilen und drei Doppelvergasern wartete deren Triebwerk mit 145 PS auf und verhalf dem Wagen zu einer Spitzengeschwindigkeit von 200 km/h. Bei der 16. Mille Miglia 1949 belegte die Mannschaft Rol/Richiero damit den dritten Platz im Gesamtklassement, während ihre Teamgefährten Venturi/Sanesi mit einem normalen Freccia d’oro Zweite in der internationalen Tourenwagenklasse wurden.
Und in einer Experimentalvariante des 6C 2500 Competizione schob sich im gleichen Rennen ein Jahr später Juan Manuel Fangio mit Beifahrer Zanardi auf den dritten Rang hinter zwei Ferrari.