Owohl vom Veyron im ersten Produktionsjahr 60 Exemplare – zehn mehr als geplant – gebaut wurden, sieht sich Dr. Thomas Bscher von VW eingebremst.Nur 300 Exemplare sollen von der 1001-PS-Rakete auf Rädern gebaut werden, und da bereits 140 Bestellungen vorliegen und mehrere Kunden die erforderliche Anzahlung von 300.000 Euro schon geleistet haben, forciert Bscher die Produktions-Intervalle. Schließlich will er seine elitäre Kundschaft nicht unnötig lange warten lassen. Noch während der Veyron-Herstellungs-Phase hatte Bscher ein zweites Bugatti-Standbein vorgesehen, dass aber dem neuen starken Mann bei Volkswagen, Dr. Martin Winterkorn – mit dem Damokles-Schwert, Porsche-Interessen wahren zu müssen, über dem Haupte – nicht ins Konzept passt.
Da hilft auch die Ansicht von VW-Betriebsrat Bernd Osterloh, der sich bei richtiger Synergie-Ausschöpfung durchaus einen weiteren, unter dem Veyron angesiedelten Bugatti vorstellen kann, nicht weiter. Bscher zog die Konsequenzen und bot seinen Rücktritt an.
autogericke.de / 13.03.2007